Die Sonne zeigt sich aktuell wieder von ihrer schönsten Seite und lockt Groß und Klein nach draußen ins Freie. Besonders gemütlich ist da ein eigener und hübsch gestalteter Garten, in dem man zur Ruhe kommen und für sich sein kann. Blicke von vorbeigehenden Fremden sind dann oft störend. Eine grüne Hecke bietet für diesen Fall den optimalen Sichtschutz und dient als optisch ansprechender Hintergrund für eine Sitzecke oder ein buntes Blumenbeet. Wer vorhat, eine solche in seinem Garten zu pflanzen, sollte dabei auf folgende Aspekte Rücksicht nehmen.
Welche Pflanzen eignen sich für eine Hecke?
Bevor man sich für eine Heckenart entscheidet, sollte man vorab den Standort festlegen. Bei unterschiedlichen Pflanzen ist es nämlich entscheidend, ob diese überwiegend in der Sonne oder im Schatten stehen. Viele Gartenbesitzer bevorzugen immergrüne Hecken, die ebenso in der kalten Jahreszeit ein angenehmes Bild bieten.
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Schatten- oder halbschattengeeignete Heckenarten
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Immergrün |
| Eibe | x |
| Buchsbaum | x |
| Blut-Buche | |
| Liguster | |
| Stechpalme | x |
| Hainbuche | |
| Sonnengeeignete Heckenarten |
Immergrün |
| Kirschlorbeer | x |
| Bambus | x |
| Thuja/Lebensbaum | x |
Eine Kombination aus grüner, blickdichter Hecke und bunten Blüten bietet die sogenannte Hibiskus-Hecke, die man online im Shop von mein-schoener-garten.de bestellen kann. Sie ist winterhart und kann sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten angepflanzt werden. Hier trägt sie ihre Blüten in der Zeit von Juli bis September.
Was muss man bezüglich des Standortes beachten?
Wichtig für den Standort einer Hecke ist, dass man die rechtlich vorgegebene Grundstücksgrenze einhält. Wer das nicht tut, kann gegebenenfalls mit dem Nachbarn oder der Stadtbehörde Ärger bekommen. Entsprechende Vorschriften sind auf Länderebene geregelt. Man sollte sich diesbezüglich bestenfalls bei der Behörde vor Ort erkundigen.
Wie pflanzt man die Hecke richtig?
Die Vorbereitung des Bodens

Die Bewässerung der Pflanze
Beim anschließenden Bewässern der Hecke gilt es darauf zu achten, dass das Wasser gut in den Untergrund dringen kann, ohne dass sich Staunässe bildet, welche die Schimmelbildung der Pflanze begünstigt. Besonders in der Anfangszeit ist es wichtig, dass die Hecke ausreichend mit Wasser versorgt ist. Dabei gilt, dass man ausschließlich das Erdreich, das heißt die Pflanzballen, feucht halten darf. Über die Hecken selbst sollte man nicht gießen, weil das zu Feuchtigkeit in der Pflanze führt, was Pilzkrankheiten und ähnliches verursachen kann. Beim Wässern der Pflanze kann man sich an folgende Grundregeln halten:
- An heißen Sommertagen die Hecke alle drei bis vier Tage gießen und langsam die Abstände vergrößern.
- Zehn Liter Wasser je Höhenmeter der Hecke einsetzen.
- Vor Einbruch der kalten Jahreszeit vor allem immergrüne Hecken nochmals sorgfältig bewässern, da sie auch im Winter Feuchtigkeit verdunsten.
Der Schnitt der Hecke
Jede Hecke muss regelmäßig geschnitten werden. Das trägt zur Langlebigkeit der Pflanze und zu einem ordentlichen Gesamtbild bei. Dafür eignet sich am besten der Zeitpunkt, zu dem der Hauptaustrieb vorüber ist (Mitte bis Ende Juni), weil die sauber geschnittene Form dann lange erhalten bleibt. Wichtig ist jedoch, dass man niemals bei extremer Sonneneinstrahlung oder Frost schneidet, weil das Verbrennungen bzw. Erfrierungen der Pflanze hervorrufen könnte.
Gut zu wissen: Große Schnittmaßnahmen darf man in der Zeit vom 01.03. bis 30.09. aus Gründen des Vogel- und Naturschutzes nicht durchführen, um brütende Vögel nicht zu stören.